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> und mehr > wie entstand es?

Das LICHTHAUS ist das ehemalige “LICHTSTUDIO HALLE” – ein ingenieurtechnisches Zentrum für Lichtversuche in der DDR. Ein recht einzigartiges Projekt.

Mit dem Zusammenbruch einer Reihe von Firmen in und um Halle aufgrund der wirtschaftlichen Veränderungen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung, wurde auch der Betrieb vom “LICHTSTUDIO” eingestellt. Das zentral gelegene Gebäude mit seiner eigenwilligen DDR-typischen Beton-Ästhetik begann zu verfallen.

Der Erwerb des Hauses durch die Evangeliumsgemeinde e.V. im Jahr 2008 machte den Weg frei, für neue konzeptionelle Überlegungen, aus denen sich das Kultur- und Begegnungszentrum LICHTHAUS entwickelt hat. In über 3 Jahren Bauzeit konnte durch unzählige Helfer aus dem In- und Ausland, tausenden Arbeitsstunden, einigen Firmen- aber überwiegend Privatspenden die durch den Architekten Johann-Christian Fromme erstellte Planung des kompletten Umbaus umgesetzt werden.

Hier einige Stichworte aus der Historie vom LICHTSTUDIO zum LICHTHAUS:

03.04.1963: Auf Vorschlag des Vorsitzenden Herrn H.-G. Buschendorf beschließt der Arbeitsausschuss Lichttechnik der KdT (im BV Halle) im Bezirk Halle ein LiCHTSTUDiO als Beratungs-, Gutachter- und Weiterbildungszentrum für Beleuchtungstechnik einzurichten.

Aug. 1967: Nach langwierigen amtlichen Verhandlungen mit dem Rat der Stadt Halle erfolgt die Zusage für den Neubau eines lichttechnischen Kabinetts

01.02.1969: Das LiCHTSTUDiO HALLE wird unter der Leitung von H.-G. Buschendorf gegründet und nimmt seine Tätigkeit in einem provisorischen Domizil auf (Planung des Gebäudes mit dem Halle-Projekt)

28.01.1970: Grundsteinlegung am Schülershof. Der Bau des Gebäudes für das LiCHTSTUDiO wird begonnen.

25.01.1972: Das Gebäude des LiCHTSTUDiO´s wird im Rahmen einer internat. Fachtagung “Licht und Gestaltung” eingeweiht und vom LiCHTSTUDiO HALLE übernommen.

Als verwaltende Träger fungierten verschiedene Firmen aus Halle, zunächst VEB Neontechnik und anschließend VEB Rationalisierung. Zahlreiche Projekte sind zu verzeichnen (z. B.: Stadtbeleuchtung Halle-Neustadt, Hochmastanlage Halle, Lichtgestaltung von Museen, Kulturhäusern, Industrieobjekten, Verwaltungsbauten u. Veröffentlichungen).

01.01.1983: Das LiCHTSTUDiO Halle wird vom VEB Rationalisierung zum VEB Elektroanlagenbau Halle (heute Fa. Bauer Elektroanlagen) übergeleitet. Intensive Projekt-, Beratungs- und Seminartätigkeit.

1990: Herr Buschendorf bemüht sich mit Unterstützung des Elektroanlagenbaus um neue Wege für das LiCHTSTUDiO HALLE nach dem wirtschaftlichen Umbruch im Osten Deutschlands

März 1992: Das LiCHTSTUDiO wird mit einigen Probeseminaren wieder in Betrieb genommen. Vorbereitung der Gründung der LiCHTSTUDiO HALLE GmbH.

ab 01.10.1995: Zweigniederlassung der VEW EUROtest GmbH, weiterer Ausbau der Geschäftsfelder in Richtung Elektroplanung/ wirtschaftliche Energieanwendung

31.12.2000: Betriebsbedingte Schließung der Zweigniederlassung LiCHTSTUDiO HALLE der VEW EUROtest GmbH

ab 2001: Bemühen um Fortführung der lichttechnischen Aktivitäten gemeinsam mit verschiedenen Partnern

10.12.2003: Premiere der Theaterstückes „Totentrompeten“ im alten ehrwürdigen Gebäude des LiCHTSTUDiO´s Halle

Dez. 2004: Weiteres Theaterstück vom Thalia Theater Halle im alten Gebäude des LiCHTSTUDiO´s Halle: „Parasiten“ von Marius von Mayenburg

2008: Das Gebäude wurde zur Versteigerung angeboten und ist noch immer ungenutzt

seit 2008: Das alte Gebäude des LiCHTSTUDiO wird von der Evangeliumsgemeinde e. V. erworben und als “LICHTHAUS” neu gestaltet.